In Bangkok hat uns vermutlich der allseits bekannte Kulturschock erwischt. Für uns beide ist es das erste Mal Südostasien und trotz viel Vorbereitung und Recherche ist das tatsächliche Erlebnis dann doch ganz anders. Obwohl sich die Regenzeit dem Ende zuneigt, hat uns Bangkok mit extrem viel Starkregen begrüßt. Die überschwemmten Straßen spülen dann schnell die ganzen Kakerlaken hoch, die uns dann auch direkt die Beine hoch gekrabbelt sind.
Daran müssen wir uns erstmal gewöhnen. Und eine kleine Portion Pech kommt dann vermutlich auch noch dazu. Durch den ständigen Wechsel zwischen heiß-schwülem Klima und Klimaanlage sind wir nun endlich krank geworden. Aber wir haben hier prima Unterkünfte, die immer ein guter Zufluchtsort waren, wenn alles etwas zu viel wurde.
Da dies unsere erste Reise nach Thailand ist, hier zunächst der kurze Steckbrief mit Karte. Wir sind natürlich mit Bangkok erstmal in Thailands Hauptstadt gelandet, wollen aber noch viel mehr von diesem Land kennenlernen.
Na Tanao 1969
Hier einmal ein riesen Lob an unsere wahnsinnig tolle erste Unterkunft!
Ein modernes architektonisches Highlight, das sich auf ganz besondere Weise in die Umgebung von Bangkoks Altstadt einfügt. Die Betreiber waren einfach super und haben uns sogar umsonst Essen vom gegenüberliegenden Street-Food-Stand besorgt, als wir an der Sprachbarriere scheiterten. Und auf der tollen Dachterrasse konnten wir am Abend etwas Abstand vom Trubel der Stadt gewinnen und den Ausblick genießen.
In der Altstadt liegen zwei der typischen Sehenswürdigkeiten von Bangkok, die natürlich auch wir uns angeschaut haben. Der Grand Palace, einst die Residenz der Könige, und Wat Pho, der Tempel des berühmten liegenden Buddha, strahlen förmlich vor Gold. Beide Orte gehören einfach zum Pflichtprogramm eines Bangkok-Besuchs, genauso wie ein Spaziergang durch das wuselige Chinatown – ein Highlight unseres Bangkok-Aufenthalts. Ein paar andere Punkte der Must-See-Liste haben wir noch ausgelassen, aber über Bangkok als Dreh- und Angelpunkt von Südostasien führt unsere Reise vermutlich eh irgendwann noch einmal – da bleibt also noch Zeit für mehr Entdeckungen!
Mit unserer zweiten Unterkunft hat es uns in den moderneren Teil von Bangkok geführt. Hier macht es uns die Stadt allerdings leider wirklich schwer, sie zu mögen. Viele Dinge, über die man in der Altstadt vielleicht noch hinwegsehen konnte, werden hier plötzlich zu echten Herausforderungen. Es gibt kaum Raum zum Innehalten, ständig wird man als Tourist angesprochen, etwas zu kaufen oder zweifelhafte Angebote anzunehmen. Ein entspanntes Erkunden der Stadt ist kaum möglich, nicht zuletzt wegen der Verkehrssituation, die (noch) alles andere als fußgängerfreundlich ist.
Aber hier noch ein paar positive Aspekte die wir diesem Teil Bangkoks abgewinnen können:
Vielleicht werden uns zukünftige Einblicke in weitere Regionen Südostasiens einen neuen Blick auf die Riesenmetropole Bangkok eröffnen. Bangkok ist zumindest aktuell nicht das, was wir suchen und haben daher schon unsere Weiterreise in eine ruhigere Region organisiert. Sei dafür gespannt auf den nächsten Beitrag!